Benroth – Jugendprojekt aktuell

Einladung der Benrother Jugendlichen im Juli 2011 ins Dorfhaus mit der Fragestellung:

Was wünschen sich Jugendliche und was können wir beitragen um diese Wünsche

zu realisieren. Aber auch: inwieweit sind die Jugendlichen bereit für neue Projekte Verantwortung zu übernehmen. Immer auch vor dem Hintergrund, dass nur das auf Dauer funktioniert, was man selber mitgestalten kann und wo „eigenes Herzblut“ eingeflossen ist.

Die Erwartungshaltung seitens der Jugend war zunächst, dass wir als „Einlader“ irgendetwas präsentieren, was sie entweder abnicken oder ablehnen konnten.

Nach anfänglich zäher und zögerlicher Diskussion kristallisierten sich 2 Dinge heraus, die für die Jugendlichen wichtig sind.

1. Ein Platz zum „chillen“, an dem sie sein können. Zur Zeit gibt im Prinzip keinen Ort im Ort, an dem sie wirklich willkommen sind. Sie halten sich vorwiegend (je nach Gruppe) am Dorfhaus oder auf dem Spielplatz auf, wo es dann öfter mal Diskussionen über Lautstärke und Beseitigung diverser Hinterlassenschaften gibt.

 

2. Die Sanierung des Sportplatzes. Zur Zeit gibt es einen Rasenplatz, der nicht wirklich aussieht wie ein Fußballplatz, da neben baubedingten Ansammlungen von Großpfützen bei Regenwetter (nicht unüblich im OberbergischenJ) auch junge Autofahrer Schleuderübungen veranstalten, oder manch einer die Fläche offenbar mit einer öffentlichen Sperrmüllkippe verwechselt. Die Jugendlichen wollen gern Fußball spielen – es gibt eine Gruppe, die zusammen mit Jugendlichen trainiert, die zur Zeit im Haus Segenborn in Benroth leben (Das ist eine ländliche Außenstelle der Diakonie Michaelshoven, ein Haus für die Wiedereingliederung nicht sesshafter Männer). Auch das ist ein wichtiger sozialer Aspekt zur Förderung der Resozialisierung und Integration dieser Menschen.

Es gilt nun ein paar Hausaufgaben zu erledigen:

1 Finde einen Ort, der für die Jugendlichen geeignet ist und den sie dann gemeinsam gestalten können und erhalten können. Dieser Ort sollte ein paar Parameter erfüllen, damit sich niemand gestört fühlt, der aber auch „nah genug dran“ ist, um Vandalismus vorzubeugen.

 

2 Finde heraus, was wir benötigen, den Sportplatz attraktiver, dauerhaft nutzbar und sicherer zu machen. Also im Klartext: was brauchen wir an Baumaßnahmen: Drainage etc, Schranken, um Autos fernzuhalten, Dauernetze, Fangzäune und: Was kostet das???

 

3 Wie können wir das finanziell stemmen?

Der Stand der Dinge per August/ September:

- Ein Unternehmer ist beauftragt, uns eine Sportplatzeinschätzung zu geben mit dem Ziel konkrete Zahlen zu bekommen

- Diverse Möglichkeiten sind schon angefragt, um Zuschüsse für die Sanierung zu bekommen, wir benötigen jedoch zumindest eine „Hausnummer“ der Investitions- kosten, um hier weiter zu kommen